Schepanski Umzugsteam

Umzugsratgeber

Ihr kompletter Leitfaden für einen stressfreien und erfolgreichen Umzug – mit Checklisten, Profi-Tipps und praktischen Beispielen aus dem Alltag eines Umzugsunternehmens.

Schritt-für-Schritt-Planung
Recht & Versicherung im Blick
Kosten clever planen

So nutzen Sie diesen Ratgeber

Ein Umzug besteht aus vielen kleinen Aufgaben, die schnell unübersichtlich werden können. Unser Umzugsratgeber führt Sie chronologisch von der ersten Idee bis zum Einzug in Ihr neues Zuhause.

Sie finden hier keine theoretischen Tipps, sondern erprobte Empfehlungen aus der Praxis: Was wirklich wichtig ist, wann Sie welche Entscheidung treffen sollten und wo sich Zeit und Geld sparen lässt.

Am besten lesen Sie den Ratgeber einmal komplett durch und nutzen ihn anschließend als Nachschlagewerk – zum Beispiel, indem Sie sich die wichtigsten Abschnitte als persönliche Checkliste markieren.

Ideal für Umzüge mit und ohne Profis

Egal ob Sie selbst anpacken oder uns mit dem kompletten Umzug beauftragen – die Tipps helfen Ihnen in beiden Fällen.

Realistische Zeitplanung

Viele Aufgaben dauern länger als gedacht. Unsere Timeline basiert auf realen Umzügen aus unserem Alltag.

Umzugs-Timeline

Planen Sie Ihren Umzug Schritt für Schritt mit unserem bewährten Zeitplan. Sie können ihn als Grundlage nutzen und an Ihre persönliche Situation anpassen.

8 Wochen vorher

Jetzt legen Sie den Grundstein für einen entspannten Umzug. Je früher Sie starten, desto mehr Auswahl haben Sie bei Terminen und Preisen.

  • Umzugsunternehmen recherchieren, Bewertungen lesen und erste Angebote einholen
  • Wunschtermin festlegen (bei Bedarf mit Arbeitgeber und Vermieter abstimmen)
  • Urlaubstage für den Umzug planen und einreichen
  • Erste Entrümpelung: Keller, Dachboden, Abstellräume grob aussortieren
  • Budgetrahmen festlegen: Wie viel soll der Umzug insgesamt kosten?

6 Wochen vorher

Jetzt geht es an Verträge und Formalitäten. Viele Fristen – zum Beispiel für Kündigungen – sind an diese Zeitspanne gekoppelt.

  • Umzugsunternehmen auswählen, Angebot prüfen und Auftrag schriftlich bestätigen
  • Kündigung der alten Wohnung fristgerecht einreichen (inkl. schriftlicher Bestätigung aufbewahren)
  • Nachsendeauftrag bei der Post einrichten (mindestens 6–12 Monate empfohlen)
  • Strom, Gas und ggf. Fernwärme kündigen oder auf den neuen Wohnort umstellen (Zählerstände notieren)
  • Prüfen, ob Halteverbotszonen für den Umzugstag beantragt werden sollten

4 Wochen vorher

Der Umzug wird langsam real. Jetzt stellen Sie sicher, dass alle wichtigen Stellen über Ihre neue Adresse informiert sind.

  • Adressänderung bei Behörden, Banken, Versicherungen, Arbeitgeber und wichtigen Dienstleistern (z.B. Ärzte)
  • Schule/Kindergarten über Umzug informieren und ggf. Schulwechsel organisieren
  • Freunde, Familie, wichtige Kontakte (z.B. Verein, Nachbarn) über neuen Wohnort informieren
  • Bestehende Termine rund um den Umzug koordinieren (z.B. Maler, Küchenbauer, Monteure)
  • Zweite Entrümpelungsrunde: Kleiderschränke, Küche, Badezimmer konsequent aussortieren

2 Wochen vorher

Jetzt startet die heiße Phase: Es wird verpackt, vorbereitet und organisiert. Alles, was Sie jetzt erledigen, fehlt Ihnen am Umzugstag nicht.

  • Umzugskartons, Packpapier, Luftpolsterfolie und Klebeband besorgen
  • Mit dem Packen beginnen: Saisonkleidung, Bücher, Deko und selten genutzte Gegenstände zuerst
  • Verträge für neue Wohnung (Strom, Gas, Internet, ggf. Kabel/TV) abschließen
  • Renovierungsarbeiten in der alten Wohnung planen und ggf. Handwerker beauftragen
  • Park- und Laufwege in der neuen Wohnung prüfen (Türen, Aufzug, Treppenhaus)

1 Woche vorher

Feinschliff für Ihren Umzug: Nun werden letzte Details festgezogen und Ihr Haushalt weiter in Kisten verpackt.

  • Umzugsdetails mit dem Umzugsunternehmen final abstimmen (Zeiten, Zugänge, Besonderheiten)
  • Kühlschrank und Gefriertruhe rechtzeitig abtauen und reinigen
  • Umzugshelfer organisieren, Aufgaben verteilen und Verpflegung für den Umzugstag planen
  • Letzte Müllentsorgung und Sperrmülltermine wahrnehmen
  • Einen Erste-Hilfe- und Notfallkarton packen (Dokumente, Basics, Werkzeug, Snacks, Wasser)

Am Umzugstag

Jetzt zahlt sich Ihre Vorbereitung aus. Bleiben Sie ansprechbar, behalten Sie die wichtigsten Punkte im Blick – den Rest übernehmen wir.

  • Früh aufstehen, gut frühstücken und ausreichend Getränke bereitstellen
  • Umzugsteam empfangen, Ansprechpartner benennen und Ablauf kurz durchgehen
  • Wertgegenstände, Bargeld, Verträge und wichtige Dokumente in eigener Tasche transportieren
  • Alte Wohnung nach Leerung ein letztes Mal kontrollieren (Zählerstände fotografieren)
  • Übergabe der alten Wohnung mit Vermieter inkl. Übergabeprotokoll

In den ersten 7 Tagen nach dem Umzug

Der Umzug ist geschafft – aber ein paar wichtige Schritte fehlen noch, damit alles sauber abgeschlossen ist.

  • Anmeldung beim Einwohnermeldeamt innerhalb der gesetzlichen Frist
  • Zählerstände im neuen Zuhause dokumentieren und an Versorger übermitteln
  • Basis-Einrichtung der wichtigsten Räume (Schlafzimmer, Bad, Küche) fertigstellen
  • WLAN/Internet testen und bei Bedarf Störungen frühzeitig melden
  • Nachbarn kurz vorstellen – das schafft ein entspanntes Miteinander von Anfang an

Umzugskosten & Budgetplanung

Ein gut geplanter Umzug muss kein Kostenfresser sein. Mit klarer Struktur behalten Sie den Überblick – und vermeiden unangenehme Überraschungen.

Was beeinflusst die Kosten?
  • Wohnungsgröße und Menge Ihres Hausrats
  • Entfernung zwischen alter und neuer Wohnung
  • Etagen, Aufzug, Tragewege und besondere Herausforderungen (z.B. Klavier, Safe, schwerer Schrank)
  • Zusatzleistungen wie Montage, Packservice oder Einlagerung
So planen Sie Ihr Budget
  • Mindestens 2–3 Angebote von Umzugsunternehmen vergleichen
  • Festpreise bevorzugen, wenn der Leistungsumfang klar ist
  • Zusätzliche Posten wie Kaution, Renovierung und neue Möbel einplanen
  • Einen Puffer von ca. 10–15 % für unvorhergesehene Ausgaben berücksichtigen (z.B. Sondermüll, kurzfristige Zusatzfahrten)
Spartipps ohne Stress
  • Frühzeitige Terminbuchung sichert oft bessere Konditionen
  • Konsequent entrümpeln – weniger Volumen bedeutet weniger Kosten
  • Umzüge unter der Woche sind häufig günstiger als am Wochenende
  • Prüfen, ob Ihr Arbeitgeber sich bei berufsbedingten Umzügen beteiligt

Packtipps

Professionelle Tipps für effizientes und sicheres Verpacken Ihrer Gegenstände – damit beim Transport alles dort ankommt, wo es hingehört.

Richtig beschriften
Beschriften Sie jeden Karton mit Inhalt und Zielraum (z.B. „Küche – Geschirr“). Verwenden Sie farbige Aufkleber für unterschiedliche Zimmer. Markieren Sie zerbrechliche Gegenstände deutlich und schreiben Sie „oben“ auf empfindliche Kartons.
Zerbrechliches schützen
Wickeln Sie Glas und Porzellan in Papier oder Luftpolsterfolie. Teller am besten hochkant stellen, Gläser in einzelne Fächer packen. Hohlräume mit Papier ausstopfen, damit nichts verrutscht. Beschriften Sie die Kartons mit „FRAGILE“.
Systematisch vorgehen
Packen Sie zimmerweise und beginnen Sie mit selten genutzten Räumen (Gästezimmer, Keller). Erstellen Sie eine Packliste und nummerieren Sie die Kartons durch. So finden Sie später schneller, was Sie suchen.
Gewicht beachten
Überladen Sie Kartons nicht – maximal ca. 20 kg pro Karton sind ein guter Richtwert. Bücher und Akten gehören in kleine, stabile Kartons, leichte Gegenstände (Kissen, Decken) in große Kartons. So schonen Sie Rücken und Material.
Inventarliste führen
Fotografieren Sie wertvolle Gegenstände vor dem Verpacken. Führen Sie eine Liste aller Kartons und deren Inhalte. Ein einfaches System: Karton-Nummer + kurzer Hinweis („Karton 12 – Küche, Töpfe“). Das hilft auch bei eventuellen Versicherungsthemen.
Erste-Hilfe-Karton
Packen Sie einen Karton mit den wichtigsten Dingen für die ersten 24–48 Stunden: Kleidung, Medikamente, Hygieneartikel, Ladekabel, Snacks, Wasser, Basis-Küchenutensilien und etwas Werkzeug (Schraubendreher, Cutter, Maßband).

Umzug mit Kindern & Haustieren

Ein Umzug ist nicht nur Logistik – er ist auch Emotion. Mit den richtigen Maßnahmen wird der Wechsel für Kinder und Tiere deutlich entspannter.

Umzug mit Kindern
  • Kinder frühzeitig einbeziehen und altersgerecht erklären, was passieren wird.
  • Gemeinsames Packen des Kinderzimmers – Kinder dürfen z.B. Kartons bemalen und Lieblingssachen selbst einpacken.
  • Am Umzugstag wenn möglich Betreuung organisieren (Großeltern, Freunde), damit Kinder nicht im Trubel stehen.
  • Das Kinderzimmer im neuen Zuhause möglichst früh einrichten – das gibt Sicherheit.
Umzug mit Haustieren
  • Tiere in einer ruhigen, separaten Umgebung unterbringen (z.B. bei Bekannten) – fern vom Umzugsstress.
  • Lieblingsdecke, Körbchen und Spielzeug mitnehmen, damit vertraute Gerüche im neuen Zuhause sofort vorhanden sind.
  • Bei Katzen: zunächst ein Zimmer als sicheren Rückzugsort einrichten und Wohnung schrittweise freigeben.
  • Adresse auf Chips und in Haustier-Registern aktualisieren, neuen Tierarzt in der Umgebung suchen.

Typische Fehler beim Umzug

Aus unserer täglichen Praxis kennen wir die häufigsten Stolperfallen. Wenn Sie diese Punkte vermeiden, sparen Sie Nerven, Zeit und Geld.

Zu spät mit der Planung starten

Kurzfristige Umzüge bedeuten oft höhere Kosten, weniger verfügbare Termine und mehr Stress. Starten Sie sobald der Umzug absehbar ist – selbst wenn noch nicht jedes Detail feststeht.

Volumen unterschätzen

„Wir haben gar nicht so viel“ – ein Satz, den wir oft hören. Je genauer Ihre Angaben, desto realistischer das Angebot. Im Zweifel lieber ein wenig mehr Volumen einplanen als zu wenig.

Falsch oder gar nicht beschriften

Unbeschriftete Kartons verlängern das Auspacken enorm. Mit klaren Raumangaben und kurzen Hinweisen („Bad – Handtücher“) findet jedes Teil seinen Platz – auch wenn Helfer beim Tragen unterstützen.

Wichtige Dokumente

Diese Unterlagen sollten Sie griffbereit haben und sicher transportieren – am besten in einer eigenen Tasche oder einem Rucksack, der nicht in den Umzugswagen kommt.

Persönliche Dokumente
  • Personalausweis / Reisepass
  • Geburtsurkunden (Familie)
  • Heiratsurkunde bzw. Familienbuch
  • Schul- und Arbeitszeugnisse, wichtige Zertifikate
  • Führerschein, Fahrzeugpapiere und ggf. TÜV-Berichte
Verträge & Versicherungen
  • Mietvertrag (alt und neu) inklusive Übergabeprotokolle
  • Versicherungspolicen (Haftpflicht, Hausrat, ggf. Umzugsversicherung)
  • Bankunterlagen, Kreditverträge und wichtige Kontodaten
  • Arbeitsvertrag, Gehaltsnachweise (z.B. für Vermieter-Nachweis)
  • Krankenversicherungskarten und wichtige medizinische Unterlagen

Häufige Fragen zum Umzug

Viele Fragen hören wir immer wieder. Hier beantworten wir die wichtigsten – kurz, verständlich und praxisnah.

Wie früh sollte ich ein Umzugsunternehmen buchen?

Idealerweise 6–8 Wochen vor dem gewünschten Termin. In stark nachgefragten Zeiten (Monatsende, Ferien, Samstage) lohnt sich eine noch frühere Anfrage. Kurzfristige Umzüge sind oft möglich – die Termin-Auswahl ist dann allerdings eingeschränkter.

Bin ich beim Umzug automatisch versichert?

Bei einem professionellen Umzugsunternehmen besteht in der Regel eine Grundhaftung. Diese ist jedoch gesetzlich begrenzt. Für besonders wertvolle Gegenstände empfehlen wir eine zusätzliche Transportversicherung oder eine individuelle Absprache – wir beraten Sie dazu gern.

Lohnt sich ein professioneller Packservice?

Wenn Sie wenig Zeit haben, einen großen Haushalt besitzen oder sehr empfindliche Gegenstände (z.B. Glas, Kunst, Technik), ist ein Packservice eine echte Entlastung. Unser Team weiß genau, wie man fachgerecht verpackt – das reduziert Bruchrisiken deutlich.

Kann ich bei euch auch nur Teil-Leistungen buchen?

Natürlich. Viele Kundinnen und Kunden packen zum Beispiel selbst und lassen uns Transport, Tragearbeiten und Möbelmontage übernehmen. Im kostenlosen Beratungsgespräch besprechen wir, welche Kombination zu Ihrem Budget und Ihrem Zeitplan passt.

Bereit für Ihren stressfreien Umzug?

Wir kombinieren erfahrene Umzugsprofis mit moderner Planung. Sie entscheiden, wie viel Sie selbst übernehmen – wir kümmern uns um den Rest. Holen Sie sich jetzt Ihr unverbindliches Angebot.